Winterschutz-Tipps gegen Frost - den Garten gut über den Winter bringen
abgelegt im Archiv Gartentipps im November am 22.11.09
Obwohl die meisten Stauden und Gehölze den Winter ganz ohne Probleme überstehen, gibt es auch einige Ausnahmen.
Bei Rosen ist es wichtig, vor allem die Treibbasis zu schützen, denn hier befindet sich die Veredlungsstelle. Der Wurzelbereich der Rosen sollte daher zwanzig bis dreißig Zentimeter hoch mit Erde angehäufelt werden. Zudem kann man auch Tannenreisig in die Zweige hängen. Wenn man Stammrosen im Garten hat, dann sitzt die Veredlungsstelle unter der Krone, diese kann man gut mit einer Vlieshaube, die man über die Krone stülpt, schützen. Winterschutz-Tipps gegen Frost sind auch für junge Gehölze nötig.
Es gibt Sträucher, die gerade in der so genannten Jugendphase sehr frostempfindlich sind. Zu diesen Sträuchern zählen die Magnolie, Eibisch und auch Sommerflieder. Wenn man diese Sträucher schützen will, dann kann man ihnen einen recht luftigen Mantel aus Jutesäcken oder auch Tannenzweigen gönnen. Wer junge Zierbäume im Garten hat, der sollte den Stamm mit Jutegeweben oder auch Schilfmatten umwickeln, denn Frost und starke Sonne können eine fatale Kombination für diese Bäume sein, denn die Rinde kann platzen.
Immergrüne Sträucher, die also das ganze Jahr über ihre Blätter behalten wie der Kirschlorbeer oder der Rhododendron, sind auch den Winter über aktiv. Sie verdunsten Wasser über ihre Blätter, aber wenn der Boden gefroren ist, dann kann sich die Pflanze keinen Nachschub besorgen, und so kann es zu Trockenschäden kommen. Daher ist es ratsam, diese Pflanzen mit Schattiernetzen vor einer zu starken Sonneneinstrahlung zu schützen.
Kälteempfindliche Arten von Stauden können den Winter nur überleben, wenn sie eine wärmende Laubpackung haben, die über den Wurzeln angebracht wird. Einige dieser Arten sind Bartfaden, Mammutblatt und auch Buschmalve. Über das Laub am besten Tannenäste darüberlegen, damit das Laub nicht wegfliegt.
Dann gibt es auch noch Stauden, die weniger mit der Kälte Probleme haben als mit der Nässe. Alle Zwiebelblumen und trockenheitsliebende Pflanzen brauchen einen Boden, der sehr durchlässig ist, denn dort stauen sich die Niederschläge im Winter nicht so schnell. Wer diese Stauden in einen lehmigen Boden einpflanzt sollte schon dabei daran denken, in den Boden Sand oder auch Kies einzuarbeiten.
Generell gilt, dass der Winterschutz für die Pflanzen regelmäßig überprüft werden muss, denn wenn sich statt Frost eher Dauerregen einstellt, dann kann die an sich schützende Laubschicht auch zu einer Decke verdichten, die luftundurchlässig wird. So kann es passieren, dass die Stauden regelrecht ersticken. Also immer den Winterschutz kontrollieren, so kommt der Garten immer gut durch den Winter.
Tags: Winterschutz-Tipps gegen Frost, Niederschläge im Winter, Stauden, junge Gehölze, Winterschutz, Schattiernetze
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Wong
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Kommentar von:
Manuela
(24.11.09 6:29 Uhr)
Wirklich tolle Tipps hier im Blog! Besonders der Winterschutz-Tipp für Rosen.
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