Wie man den Rhododendron richtig in Szene setzt

Die Heimat des Rhododendron liegt im fernen Asien, und zwar in lichten Bergwäldern. Oft kann man, wenn man sich den natürlichen Lebensraum von Pflanzen anschaut, auf deren besondere Vorlieben schließen. In diesem Fall sind es humusreiche Böden und auch ein ausgeglichenes Klima. Auf für die Gestaltung kann man wichtige Erkenntnisse finden. Besonders gut wirken Rhododendren bei einer recht natürlichen Gartengestaltung, die an den Wald erinnert. Passende Materialien sind hier Stein, Wasser und auch Holz. Sie können als Weg aus schönem Rindenmulch oder auch Natursteinen oder auch als einfache Holzbank ihren Einsatz finden. Wer ausreichend Platz im Garten hat, der kann auch einen kleinen Bachlauf gestalten und darüber einen einfachen Steg oder auch eine Brücke führen lassen. Ebenso reizvoll sehen mit schönem Moos bewachsene Steine aus, allerdings funktioniert dies nur im tiefen Schatten. Die Begleitpflanzen sollten zwei Kriterien erfüllen, zum einen sollten sie die gleichen Vorlieben für den Standort haben wie der beliebte Rhododendron, also sollte ein gewisses Maß an Schatten verträglich sein. Und sie müssen auch im sauren und humusreichen Boden gedeihen können. Außerdem sollten sie die Rhododendren von der Gestaltung her ergänzen, da bei ihnen im Frühjahr die überreiche Blütenfülle ansteht, sie den Rest des Jahres aber immer etwas düster wirken mit ihren immergrünen und recht dunklen Blättern.
Zum Glück gibt es eine große Auswahl an passenden Pflanzen. Bei den Gehölzen erweist sich die Kiefer als idealer und lockerer Schirm. Da sie tief wurzelt kommt es nicht zum Konflikt mit den flachwurzelnden Rhododendren. Zudem bieten sie den Pflanzen das ganze Jahr über Schutz vor dem Wind und zu starker Sonne. Wer nicht soviel Platz hat, kann auch Immergrüne nehmen wie die Eibe, eine Stechpalme oder auch einen Buchs. Eine zeitlich recht gute Ergänzung sind Hortensien, da diese im Sommer aufblühen. Eine attraktive Umgebung schaffen Blattschmuckpflanzen. Farne beispielsweise heben sich mit ihrem frischen Grün von den dunklen Rhododendron-Blättern ab. Leichtigkeit bringen schmale Halme von Gräsern wie beispielsweise die Seggen. Eine ganz besondere Bedeutung haben hier die Bodendecker wie das Lungenkraut oder auch die Schaumblüte. Sie wirken wie eine lebendige Mulchschicht und damit für ein schönes ausgeglichenes Mikroklima. Und während der Blütezeit hat man noch einen schönen farbigen Schal um die Sträucher herum.