Thymian im Garten – welcher wirklich winterhart ist

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Eines der wichtigsten Würz- und auch Heilkräuter ist der Thymian. Er sollte wirklich in keinem Garten fehlen. Rein vom Äußerlichen unterscheiden sich die Wildarten und die Gartenauslesen nicht sehr, aber dennoch gibt es ein paar Unterschiede, die sehr wichtig sind.
Der Echte Thymian, auch Thymus vulgaris, der in Mitteleuropa gut verbreitet ist, ist der "Vater" vieler würziger Varianten. Eine ist der robuste Winter-Thymian. Er wird bis zu 40 Zentimeter groß und wächst aufrecht. Kleine, rosafarbene Blüten übersäen im Frühjahr seine Sträucher. Dieser Thymian im Garten ist zwar wintergrün, aber eine Ernte lohnt sich zu dieser Zeit kaum, denn der Gehalt an ätherischem Ã-l, das die Wirkung des Thymians ausmacht, ist zu dieser Zeit nur sehr gering.
Ein sehr intensives Aroma hat der Spanische Thymian. Wer gerne Kräuter trocknet, der sollte sich den Spanischen Thymian zulegen, denn dieser ist besonders gut dazu geeignet. Wenn man diesen Thymian dunkel, kühl und trocken lagert, dann behalten die Blättchen das Aroma über viele Monate hinweg. Allerdings sind seine silbergrünen Polster nicht sehr winterhart, sie gedeihen besser an einem vollsonnigen Platz, und die Erde sollte wasserdurchlässig sein. Ganz ideal für diese Sorte ist ein Platz in einem Steingarten. Auch an einem geschützten Platz fühlt sich der Zitronen-Thymian wohl. Er hat dekorative weiß oder gelb umrandete Blätter, die nach Zitronenmelisse duften.