Gärtnern mit dem Mond – einen Versuch ist es wert

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Im Garten etwas pflanzen, die Pflanzen pflegen und auch ernten mit den Himmelsgestirnen. Gärtnern mit dem Mond – was sich für viele ziemlich absurd anhört, ist für andere das non plus ultra, denn es handelt sich für sie um einen naturgemäße Form des Gärtnerns. Der Grundgedanke, der dahinter steckt, ist eigentlich sehr einleuchtend. Bekannterweise hat der Mond eine sehr starke Anziehungskraft auf große Wasseransammlungen, wie man anhand von Ebbe und Flut erkennen kann. Im Mondkalender geht man davon aus, dass dies nicht nur bei großen Wasseransammlungen der Fall ist, sondern auch bei kleineren Wassermengen, so wie beispielsweise in einem Apfel.
Die Wissenschaft ist davon nicht wirklich überzeugt, aber ein Versuch kann nicht schaden. Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach. Bei seiner Bahn, die der Mond um die Erde zieht, durchläuft er eine absteigende und eine aufsteigende Bahn. Das hat allerdings nicht mit dem Abnehmen oder dem Zunehmen des Mondes zu tun. Wenn der Mond absteigend ist, dann drückt er Wasser in den Boden hinein. Laut Kalender ist dies ein guter Zeitpunkt, um Wurzelgemüse zu ernten oder auch Gehölze zu schneiden. Auch Pflanzarbeiten sind in dieser Zeit günstig. Der aufsteigende Mond zieht Wasser nach oben, dies ist wiederum gut für die Ernte von Früchten. Zu dem Auf und Ab der Mondes kommen noch die jeweiligen Tierkreiszeichen dazu, in dem den Mond gerade steht. Diese Tierkreiszeichen werden vier Pflanzengruppen zugeordnet. Das sind die Blütenpflanzen, Blattpflanzen, Fruchtpflanzen und Wurzelpflanzen. Damit man aber nicht selbst Berechnungen anstellen muss, gibt es mittlerweile speziell für den Gärtner Mondkalender, die genau anzeigen, wann für was ein günstiger Mondeinfluss vorhanden ist. Schaden kann die Methode nicht, einen Versuch ist es bestimmt wert.