Falscher Mehltau an Gurken wird jetzt durch den Regen begünstigt

    Falscher Mehltau an Gurken wird jetzt durch den Regen begünstigt

    Durch den jetzt oft auftretenden häufigen Regen wird bei Freilandgurken im eigenen Garten ein Pilzbefall begünstigt. Durch diesen Pilzbefall entsteht eine erhöhte Infektionsgefahr, und zwar mit Falschem Mehltau. Wenn das Regenwetter etwas länger andauert, dann breitet sich dieser Pilz sehr stark aus, und bereits innerhalb einer sehr kurzen Zeit kann der ganze Gurkenbestand zum Absterben gebracht werden. Nicht nur Einlegegurken sind davon betroffen, auch Schlangengurken im Gewächshaus werden von dem Pilz befallen. Durch spezielle Pilz-Präparate kann er bekämpft werden, die schnelle Behandlung ist hier sehr wichtig.

    Bis zur Ernte sollte man aber dann drei Tage warten. Erkennen kann man diesen Pilzbefall durch die gelben, etwas später leicht bräunlichen Blattflecken in einer eckigen Form. Die Blattunterseiten weisen einen bräunlich-violetter und auch samtartigen Sporenbelag auf. Wer einem Befall vorbeugen will, der sollte die Gurken immer von unten gießen und nicht über die Blätter. Am besten morgens gießen, denn dann haben die Blätter genug Zeit, um abzutrocknen. Bei Gewächshäusern mit einer hohen Luftfeuchtigkeit sollten immer ausreichend gelüftet werden.


    Foto Quelle kckellner

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