Die Kletterstars des Sommers – die großblumige Clematis

    Die Kletterstars des Sommers â€
    © Tie Guy II

    Im Sommer sind sie immer wieder die beliebtesten Kletterstars im heimischen Gärten – die großblumige Clematis. Am besten gefällt es ihr, wenn sie mit dem Kopf in der Sonne steht aber mit dem Fuß im schönen Schatten. Man sollte diese Pflanzen immer so tief in das Erdloch pflanzen, dass auch die ersten ein bis zwei Knospenpaare nocht mit in die Erde hinein kommen. Wenn es einmal zu einem Notfall kommen sollte, kann die Clematis dann aus diesen Paaren wieder austreiben. Wenn die Ballen ausgetrocknet sind, sollte man sie vor dem Pflanzen zunächst in ein Wasserbad stellen, so saugen sich dann die Wurzeln voll. Hat man Pflanzen bekommen, deren Ballen goldgelb ist kann man sich sicher sein, dass ist eine gute Qualität garantiert ist. Der Pflanzbereich sollte immer mit Rindenkompost oder auch Rindenmulch oder auch geschredderten Gartenabfällen abgedeckt sein. Schöne zurückhaltende Stauden wie Glockenblumen und Purpurglöckchen können den Kletterstars zu Füßen gepflanzt werden.
    Wenn sich allerdings in der Nachbarschaft der Clematis Bodendecker oder auch Gehölze befinden, sollte man eine Wurzelsperre legen, so kann zwischen den Pflanzen keine unnötige Konkurrenz entstehen. Der Standort sollte insgesamt nicht zu heiß und auch möglichst luftig sein. Einige Stunden Sonne pro Tag können sie aber schon vertragen. Am besten eignen sich Ost- oder Westfassaden, Wände, die gen Süden zeigen, sind nicht so ideal. In Bezug auf den Boden ist die Clematis recht gut in der Anpassung, allerdings muss man sie vor Staunässe bewahren. Jedes Jahr im Winter sollte ein recht radikaler Rückschnitt stattfinden, sonst können die Clematis von unten her verkahlen. Und ab Juni verschönern sie den Garten dann mit den schönsten Blüten.


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