Die heimlichen Stars im Schattenbeet – die Funkien

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Die heimlichen Stars in einem Schattenbeet sind ganz ohne Frage die Funkien oder auch Hosta genannt. Von allen Gärtnern werden sie hauptsächlich wegen der recht imposanten Blätter geschätzt. Diese reichen von einem Grün über Gelb bis hin zu fast Blau, und teilweise können sie auch weiß oder gelb panaschiert sein. Es gibt viele Gründe, warum man gerne Funkien in sein Beet integriert. Zum einen sind Funkien in der Lage, die Wurzelkonkurrenz von benachbarten Sträuchern und Bäumen gut zu vertragen. Wie man anhand der großen Blätter erkennen kann, verdunsten die Funkien sehr viel Wasser. Daher ist sie bestens geeignet für einen schattigen oder auch halbschattigen Platz. Einige Sorten haben dickere Blätter und vertragen mehr Sonne, aber auch nur, wenn der Boden feucht genug ist. Und die Lilien-Funkie braucht sogar die Sonne, denn nur so kann sie ihre lilienartigen, duftenden Blüten entfalten. Für die Funkien sollte der Boden recht humos sein, daher sollte man ihn im Frühjahr mit Kompost anreichern. Den Pflanzen bekommt zudem eine Mulchdecke aus Rindenhäcksel oder auch Kompost sehr gut.
Da die Blätter eine der Lieblingsspeisen der Schnecken sind, sollte man noch vor dem Austrieb in das Beet einen Schutzring aus Schneckenkorn streuen. Alternativ kann man auch Sorten nehmen, die lederartige Blätter haben und somit für die Schnecken nicht interessant sind. Auch im Topf kann man diese Blattschmuckstaude wunderbar gedeihen lassen. Zu beachten ist nur, dass genug Gießwasser benötigt wird. Da Funkien immer recht spät austreiben, sind sie die besten Partner für Frühlings-Zwiebelblumen. Auch eine Vermehrung durch Teilung funktioniert mit ihnen wunderbar.