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Gartentipps im Oktober
von Tanja Usselmann am 14.10.09
Im Herbst da fallen die Blätter – sicher, das ist nichts neues, aber es zeigt deutlich, dass die Bäume und auch die Sträucher sich bereit machen für die Winterruhe. Das ist aber auch genau die richtige Zeit, um Gehölze einem Ortswechsel zu unterziehen, denn das vertragen sie in dieser Zeit besonders gut. Natürlich nur solange, wie der Boden nicht gefroren ist. Wer sich also ein paar schöne Neuzugänge für den heimischen Garten zulegen will, der sollte die Zeit von Ende September bis Ende November nutzen. Danach ist das erst wieder in der Zeit von März bis April möglich. Dies sind Termine, die allerdings nur für wurzelnackte Ware gelten, das bedeutet, dass die Pflanzen ohne Erdballen sind. Pflanzen, die sich im Topf oder im Container befinden, können im Prinzip das ganze Jahr über gepflanzt werden, natürlich nicht bei Frost. Allerdings sind die Pflanzen mit Ballen auch teurer als die wurzelnackten Pflanzen. Trotzdem man auch im Frühjahr diese Pflanzen einsetzen kann, empfiehlt sich der Herbst als perfekte Pflanzzeit. Dies hat sehr viel damit zu tun, dass die Baumschulen und natürlich auch alle Gartencenter reichlich mit Pflanzen bestückt sind. Außerdem hat der Boden noch die Wärme des Sommers gespeichert, und so können sich die gerade gepflanzten Gehölze noch passend vor dem Winter einwurzeln. Daraus ergibt sich ein Entwicklungsvorsprung für diese Pflanzen. Aber es ist nicht nur wichtig, einen passenden Termin zu finden, auch die Vorbereitung ist wichtig, denn je besser die Vorbereitung ist, desto besser wird auch das spätere Ergebnis.
Der Boden sollte möglichst tief gelockert werden. Wer eine schwere und lehmige Erde in seinem Garten vorfindet, der kann die Erde mit Sand und Kompost verbessern.
Generell sollte das vorgesehene Pflanzloch doppelt so groß sein wie der Wurzelballen. Während dieses Pflanzloch ausgehoben wird, muss das Gehölz ein Tauchbad nehmen, damit sich die Wurzeln auch richtig schön mit Wasser vollsaugen können. Pflanzen in Containern werden von diesen vor dem Einpflanzen befreit. Wenn ein Ballentuch herumgelegt ist, dann wird dieses nach dem Einsetzen aufgeknotet. Pflanzen, die ohne Ballen sind, sollten an den Wurzeln gekürzt werden, wenn diese zu lang oder verfault sind. Auch die Zweige müssen dran glauben, denn auch sie werden um ein gutes Drittel gekürzt. Das Ergebnis ist, dass sie sich besser verzweigen. Diese Pflanzen sollten immer so tief in die Erde eingesetzt werden, wie sie auch in der Baumschule gestanden haben. Natürlich sollte man frisch gepflanzten Bäumen einen Stützpfahl in Hauptwindrichtung geben, der direkt neben dem Stamm platziert wird. Wenn man möchte, dass sich die Bäume gleich zuhause fühlen, dann sollte man zum Pflanzen bedecktes Wetter abwarten und natürlich auch gut wässern.
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Wong
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Kommentar von:
junischnee
(18.10.09 1:36 Uhr)
Wurzeln von Gehölzpflanzen wachsen auch im Winter. Natürlich längst nicht so schnell wie im Frühjahr oder Sommer, aber es findet ein Wachstum statt. Wenn nun im Herbst ein Bäumchen gepflanzt wird, dann hat es genug Zeit sich einzuwurzeln. Je später man also pflanzt, desto weniger Zeit ist. Gehölze, die erst im März in den Boden kommen wachsen deshalb im ersten Jahr oft nur spärlich.
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