Dünger – für welchen sollte man sich entscheiden?

    Dünger â€
    © ksuyin

    Dünger wird dafür gebraucht, um die Nährstoffversorgung von Pflanzen zu verbessern. Vor allem die Stoffe Phosphor, Stickstoff und Kalium sind hier die Hauptnährstoffe. Oft gibt es auch noch weitere Nährstoffe wie Magnesium und auch Calcium. Man unterscheidet die verschiedenen Dünger meistens in zwei Gruppen, einmal die organischen und einmal die mineralischen Dünger. Der Ursprung organischen Dünger ist tierisch oder pflanzlich, hierzu zählen Kompost, Knochenmehl, Guano oder auch Hornspäne. Kompost und Hornspäne zersetzen sich sehr langsam und sorgen so für eine kontinuierliche Versorgung der Pflanzen mit Nährstoffen. Bei den mineralischen Düngern wie Blaukorn oder auch vielen Flüssigdüngern ist es dagegen so, dass sie zwar von den Pflanzen schnell aufgenommen werden, aber die Wirkung nicht lange vorhält. Wenn man das Mittel überdosiert, können Pflanzen sogar regelrecht verbrennen. Zudem werden ungenutzte Nährstoffe ausgewaschen und somit wird das Grundwasser belastet. Daher sollte man den Dünger immer etwas geringer dosieren als in den Anwendungsvorschriften des Herstellers angegeben.

    Die beliebten Langzeitdünger wie Düngeperlen oder Düngestäbchen versorgen die Pflanzen meist über mehrere Monate. Bei den Gartenböden ist es allerdings meistens so, dass sie schon so gut versorgt sind, dass nur sehr stark zehrende Pflanzen überhaupt auf besondere Düngergaben angewiesen sind. Beispielsweise im Ziergarten sind das neben dem Rasen auch die Kübel- und Balkonpflanzen, die unermüdlich blühen, wie die Engelstrompete oder auch Geranien. Im Gemüsegarten sind da Tomate und Kürbis zu nennen. Im Gemüsegarten sollte man die mineralischen Dünger allerdings nur sparsam einsetzen, denn durch eine Überdüngung ist es möglich, dass sich bei einigen Pflanzen wie Spinat und Salat der Stoff Nitrat anreichert.


    Leave a Reply


    Impressum