Birnenbäume im Nutzgarten

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    Im letzten Beitrag hatte ich Euch vom eigenen Obst im Garten vorgeschwärmt. Eine Obstsorte hatte ich hierbei bewusst ausgelassen – die Birne.
    Sehr lecker, immer empfehlenswert – aber leider auch sehr krankheitsanfällig!

    Gemeint ist hier der Birnengitterrost, eine Blatterkrankung, die alle Birnensorten treffen kann. Im Handel werden zwar mittlerweile resistente Sorten angeboten, aber inwieweit dies stimmt, mag ich nicht einschätzen. Diese Erkrankung entsteht aber nur, wenn im Umkreis eine Wacholder steht.
    Birnengitterrost ist eine Pilzerkrankung. Im Frühjahr bilden sich an den Blättern des Birnenbaumes rote Flecken, aus denen Verdickungen entstehen, in denen die für die Pilzerkrankung verantwortlichen Sporen sitzen. Eben diese Sporen überwintern in der Wacholder. D.h. im darauf folgenden Jahr werden die Sporen wieder vom Wacholder auf die Birnen übertragen – und alles geht von vorne los.

    Der krankheitsgeschwächte Birnenbaum bildet zwar Früchte, allerdings in geringerer Anzahl als ein gesunder Baum.
    Was tun? Sicherlich kann gegen diese Pilzerkrankung immer wieder gespritzt werden, aber auf die Dauer hilft nur das Entfernen der Wacholder.

    Nichtsdestotrotz: Birnen sind lecker, gebt Ihnen eine Chance!

    Weitere sehr interessante Infos findet Ihr hier.


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