Bambus – die Pflanze die auch als Baumgras bezeichnet wird

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    © jonicdao

    Die Pflanze, die uns unter dem Namen Bambus bekannt ist, wird auch als Baumgras bezeichnet. Dies ist so, weil es unter warmen klimatischen Bedingungen auch schon einmal eine Höhe von 40 Metern erreichen kann. Die Halme sind dann härter als Holz. Fast überall in der Welt ist Bambus heimisch, außer in Europa. Mittlerweile gibt es weltweit über 1447 verschiedene Sorten. Die meisten diese Arten findet man aber in Japan und China.
    Bambus wächst im allgemeinen besonders schnell und auch dicht. In circa sieben Jahren hat er seine volle Größe erreicht. Bambus ist ein sehr robustes Gras, das immergrün ist und auch mehrheitlich winterhart.

    Als Standort sollte ein sonniger bis halbschattiger Platz gewählt werden, der aber nicht zu sehr dem Wind ausgesetzt sein sollte. Ein lockerer, durchlässiger und humoser Boden ist für den Bambus ideal.
    Pflanzen sollte man den Bambus am Frühlingsanfang oder auch im Juni mit einem Abstand von circa zwei Metern. Keinesfalls sollte man ihn zu tief pflanzen. Die meisten der Bambusarten sind bekannt dafür, dass sie sich sehr stark ausbreiten, daher sollte man unbedingt eine Rhizomsperre einsetzen. Wenn der Boden nährstoffarm ist, dann sollte er ein- bis zweimal pro Jahr gedüngt werden. Ein Schnitt ist nicht notwendig, es sei denn, die Hecken sind besonders dicht. Dann können sie einmal im Jahr zwischen Mai und Juni geschnitten werden.
    Große Arten sind eher als Einzelpflanzen geeignet, und als Sicht- und Windschutz sind die niedrigen und mittelgroßen Bambusarten bestens geeignet.


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